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Sinnskrisen

Hyperintention und Hyperreflexion

Zwei neurotische Mechanismen: exzessives Wollen (Hyperintention) und exzessives Sich-selbst-Beobachten (Hyperreflexion). Beide vereiteln das, wonach wir streben.

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Hyperintention Hyperintention ist ein übermäßiges, erzwungenes Streben nach einem Ziel, das von Natur aus nur ein Nebenprodukt sein kann - zum Beispiel Schlaf, sexuelle Lust, Glück oder Spontaneität. Je mehr jemand versucht einzuschlafen, desto schwieriger wird es für ihn. ## Hyperreflexion Hyperreflexion ist ein exzessives Beobachten seiner selbst: der eigenen Symptome, Reaktionen oder Leistungsfähigkeit. Zum Beispiel verfolgt jemand aufmerksam seinen Herzschlag und verfällt gerade dadurch in Angst. ## Antizipatorische Angst Beide Spiralen werden durch die antizipatorische Angst (Erwartungsangst) angetrieben - die Angst vor einem Symptom, die das Symptom erst hervorruft. Wer Angst hat zu erröten, errötet gerade dadurch häufiger. ## Die Antwort der Logotherapie - auf Hyperintention - paradoxe Intention, - auf Hyperreflexion - Dereflexion.

Quellen

Wikipedia: Logotherapy; V. E. Frankl, Theorie und Therapie der Neurosen.

Siehe auch