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Konzepte

Homo patiens - der leidende Mensch

Das Bild des Menschen als Wesen, das nicht nur zum Handeln (homo faber), sondern auch zu einem würdevollen und sinnvollen Leiden fähig ist.

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Homo faber und homo patiens

In seinem Buch Homo patiens (1950) stellte Frankl folgende Konzepte gegenüber:

  • homo faber - der schöpferische Mensch, der das Leben in Kategorien von Erfolg und Misserfolg bewertet,
  • homo patiens - der leidende Mensch, für den die Achse durch die Pole Erfüllung - Verzweiflung bestimmt wird.

Eine andere Achse

Diese beiden Achsen stehen senkrecht zueinander. Man kann Erfolg haben und in Verzweiflung stürzen - und man kann scheitern und dennoch Erfüllung finden. Deshalb reift ein leidender Mensch, der sein Schicksal annimmt, oft mehr als derjenige, dem alles gelingt.

Die Würde des Leidens

Die Leidensfähigkeit ist für Frankl eine Leistung und nicht bloß ein Misserfolg. Richtig durchlebtes Leiden ist ein Werk - die Verwirklichung von Einstellungswerten.

Quellen

V. E. Frankl, Homo patiens (1950).

Siehe auch